- Praxis-Check für HR
Der Prozess-Check
für HR-Beteiligungsverfahren
Machen Sie sichtbar, wo in Ihren Verfahren mit dem Betriebsrat vermeidbarer Zusatzaufwand entsteht.
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Prüfpunkte entlang eines echten Verfahrens
10 min
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Prozessmuster erkennen, wo Aufwand entsteht
Der Prozess ist selten das Problem – die Arbeit dazwischen schon
Beteiligungsverfahren gehören in vielen HR-Abteilungen zum Alltag. Zusätzlicher Aufwand entsteht dabei häufig nicht im eigentlichen Verfahren, sondern zwischen den einzelnen Prozessschritten: Unterlagen werden zusammengesucht, Daten aus dem HR-System in Formulare übertragen, Fristen separat gepflegt, Rückfragen per E-Mail geklärt oder Bearbeitungsstände in zusätzlichen Listen dokumentiert. Bei Urlaub oder Krankheit muss eine Vertretung im Zweifel zunächst rekonstruieren, was bisher passiert ist.
Gehen Sie die folgenden 15 Punkte anhand eines typischen Vorgangs aus Ihrem Arbeitsalltag durch und bewerten Sie jeden Punkt ehrlich. Bewertet werden ausschließlich die 15 Hauptfragen – die Praxisbeispiele und Denkanstöße darunter helfen Ihnen, Ihre Antwort realistisch einzuordnen, werden aber nicht separat ausgewertet.
Nicht jeder zusätzliche Arbeitsschritt ist automatisch problematisch. Besonders interessant sind Tätigkeiten, die:
Ein Tipp vorab: Denken Sie beim Ausfüllen nicht an den Idealfall, sondern an einen ganz normalen Vorgang aus den vergangenen Wochen.
Vorbereitung und Einleitung
Übergabe, laufendes Verfahren und Abschluss
Was Ihre Antworten über Ihren Prozess verraten
Ihre Bewertungen aus den 15 Hauptfragen werden drei typischen Prozessmustern zugeordnet. Im Griff = 0 Punkte, Teilweise = 1 Punkt, Handlungsbedarf = 2 Punkte.
Ihre Auswertung ist bereit
Geben Sie Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse ein, um Ihr Ergebnis freizuschalten.
Schon wenige Minuten Zusatzaufwand summieren sich
Relevant wird zusätzlicher Aufwand vor allem dann, wenn er sich über viele Beteiligungsverfahren wiederholt. Schätzen Sie grob, wie viel Zusatzaufwand pro Vorgang bei Ihnen entsteht.
Rückfragen, Nachreichungen und aufwendige Vertretungssituationen sind hier noch nicht berücksichtigt.
Die Beispielrechnung zeigt eine erste Größenordnung. Mit Ihren tatsächlichen Fallzahlen und Ihrem eigenen Aufwand können Sie das Potenzial genauer berechnen.
Hinweis: Diese Checkliste dient der organisatorischen Selbstprüfung von HR-Prozessen und stellt keine Rechtsberatung dar.