Einstellung digital -
rechtssicher nach § 99

HRflows macht die Beteiligung des Betriebsrats bei Einstellungen vollständig digital. Mitarbeiterdaten fließen automatisch aus dem HR-System in den Unterrichtungsbogen (Professional-Tarif) – kein Copy-Paste, kein E-Mail-Chaos, kein manuelles Fristentracking.

Ablauf in HRflows · Einstellung § 99 BetrVG
Maria Schmidt
Neue Mitarbeiterin · Vertrieb · Werk München
Unterrichtungsbogen § 99
Name Schmidt, Maria
Stelle / Eingruppierung Vertriebskoordinatorin / EG 7
Eintrittsdatum 01.07.2026
Befristung Unbefristet
Prozess-Status
Antrag erstellt & übermittelt
An BR München · 12.06.2026
Betriebsrat prüft
Frist läuft · bis 19.06.2026
5 Tage verbleibend
Beschluss empfangen
Ausstehend
Einstellung durchgeführt
Maria Schmidt kann eingestellt werden

§ 99 BetrVG -
§ was Sie wissen müssen

In Unternehmen mit mehr als 20 wahlberechtigten Arbeitnehmern hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei Einstellungen. Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat rechtzeitig und umfassend zu unterrichten – und muss seine Zustimmung einholen.

Eine Einstellung ohne ordnungsgemäße Beteiligung des Betriebsrats ist nicht nur ein Compliance-Risiko – der Betriebsrat kann beim Arbeitsgericht die Aufhebung der Maßnahme beantragen. HRflows stellt sicher, dass der Prozess korrekt abläuft.

§ 99 BetrVG - Fristen im Überblick

Der Betriebsrat muss vor der Einstellung unterrichtet werden. Er hat danach eine Woche Zeit zur Stellungnahme. HRflows trackt diese Frist automatisch ab dem Moment der Übermittlung.

1 Woche Stellungnahmefrist
Ab Zugang der vollständigen Unterrichtung beim Betriebsrat
Frist versäumt = Zustimmung gilt als erteilt
Reagiert der BR nicht innerhalb einer Woche, gilt Zustimmung als erteilt (§ 99 Abs. 3 BetrVG)
Einstellung ohne Beteiligung = Risiko
Der BR kann beim Arbeitsgericht Aufhebung beantragen (§ 101 BetrVG)

Was tun bei Zustimmungsverweigerung?

Verweigert der Betriebsrat die Zustimmung, muss er dies unter Angabe von Gründen tun. Der Arbeitgeber kann dann beim Arbeitsgericht die Ersetzung der Zustimmung beantragen. HRflows dokumentiert alle Schritte lückenlos als rechtssichere Grundlage für das Verfahren.

Einstellung nach § 99 -
von A bis Z automatisiert

HRflows übernimmt jeden Schritt im Einstellungsprozess – von der Datenvorbereitung bis zur archivierten Zustimmung. Was früher stundenlang dauerte, ist jetzt eine Frage von Minuten.

Automatischer Datensync

Alle relevanten Mitarbeiterdaten – Name, Stelle, Eingruppierung, Eintrittsdatum, Befristung – werden automatisch aus Ihrem HR-System (SAP, Workday, P&I Loga, Oracle) in den Unterrichtungsbogen übertragen (Professional-Tarif). Kein Copy-Paste.

Unterrichtungsbogen § 99

HRflows erstellt den Unterrichtungsbogen nach § 99 BetrVG – mit allen Pflichtangaben. Kein vergessenes Feld, kein formaler Fehler. Der Bogen wird digital an den Betriebsrat übermittelt.

Automatisches Fristentracking

Ab dem Moment der Übermittlung läuft die gesetzliche Frist. HRflows trackt die 1-Wochen-Frist des § 99 BetrVG automatisch – kein manuelles Kalender-Management mehr.

Transparenz in Echtzeit

Während der Betriebsrat prüft, behält HR jederzeit den Überblick: Wurde der Antrag an den Betriebsrat übermittelt? Welche Maßnahmen sind abgeschlossen? HRflows zeigt den Bearbeitungsstand in Echtzeit.

Sofortige Übermittlung

Sobald der Betriebsrat die Zustimmung erteilt oder verweigert hat, erhält HR automatisch einen Beschluss – innerhalb von Sekunden nach der Beschlussfassung des Betriebsrats in BRbase. Maria Schmidt kann jetzt eingestellt werden.

Rechtssichere Archivierung

Antrag, Unterrichtungsbogen, Fristverlauf und Beschluss werden automatisch in der Personalmaßnahme archiviert – lückenlos, manipulationssicher, dauerhaft abrufbar. Bei Rechtsstreitigkeiten haben Sie alles auf Knopfdruck.

Einstellung mit HRflows -
Schritt für Schritt

Vom Klick auf „Neue Einstellung“ bis zum archivierten Beschluss – so läuft der Prozess in HRflows ab. Am Beispiel der Einstellung von Maria Schmidt.

1

Neue Einstellung anlegen

Die Personalerin startet in HRflows eine neue Einstellung. Sie wählt den Mitarbeiter aus dem HR-System – oder gibt die Personaldaten ein. HRflows übernimmt den Rest.

Was passiert automatisch

2

Unterrichtungsbogen prüfen & übermitteln

HRflows generiert den vollständigen Unterrichtungsbogen nach § 99 BetrVG. Die Personalerin prüft, ergänzt bei Bedarf weitere Informationen und gibt den Antrag mit einem Klick an den Betriebsrat frei.

Pflichtangaben im Unterrichtungsbogen § 99

3

Frist läuft - HR behält den Überblick

Ab der Übermittlung läuft die gesetzliche Frist von einer Woche. HRflows trackt sie automatisch. HR sieht im Dashboard jederzeit, wie viele Tage noch verbleiben – ohne manuelles Kalender-Management.

Während der Frist

4

Betriebsrat beschließt in BRbase

Der Betriebsrat prüft den Antrag in BRbase – der spezialisierten Software für Betriebsräte. Er zieht die Einstellung auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung und fasst den Beschluss direkt in BRbase.

Mögliche Beschlüsse des Betriebsrats

✓

Beschluss empfangen & Einstellung durchführen

HR erhält den Beschluss automatisch – innerhalb von Sekunden nach der Beschlussfassung im Betriebsrat. Der Beschluss wird in der Personalmaßnahme archiviert. Maria Schmidt kann jetzt eingestellt werden.

Was automatisch passiert

Welche Felder HRflows
automatisch übernimmt

Im Professional-Tarif mit HR-System-Integration übernimmt HRflows die relevanten Mitarbeiterdaten automatisch aus Ihrem HR-System. Was noch manuell ergänzt werden muss, zeigt die Tabelle.

DatenfeldÜbertragungQuelle / Hinweis
Vorname, Nachname✓ AutomatischSAP / Workday / P&I Loga / Oracle
Geburtsdatum✓ AutomatischAus HR-Stammdaten
Stelle & Stellenbezeichnung✓ AutomatischAus Stellenplan im HR-System
Abteilung & Kostenstelle✓ AutomatischAus Organisationsstruktur
Eingruppierung / Entgeltgruppe✓ AutomatischAus Vergütungsstruktur
Eintrittsdatum✓ AutomatischAus HR-System
Befristung / Vertragsdauer✓ AutomatischAus HR-System
Arbeitszeit / Teilzeit-Anteil✓ AutomatischAus HR-System
BewerbungsunterlagenManuell hochladenUpload in HRflows (PDF, Word, etc.)
Begründung / ZusatzinformationenManuell ergänzenFreitext im Unterrichtungsbogen
Zuständiger Betriebsrat✓ AutomatischAnhand von Standort / Organisationseinheit

Der Umfang des automatischen Datensync hängt von den in Ihrem HR-System verfügbaren Datenendpunkten ab. clarait klärt dies im Rahmen der individuellen Implementierung. 

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Fragen zur Einstellung mit HRflows

Wann muss der Betriebsrat bei einer Einstellung beteiligt werden?

Gemäß § 99 BetrVG muss der Arbeitgeber den Betriebsrat vor jeder Einstellung unterrichten und seine Zustimmung einholen – in Unternehmen mit mehr als 20 wahlberechtigten Arbeitnehmern. Der Betriebsrat hat danach eine Woche Zeit zur Stellungnahme. HRflows stellt sicher, dass die Unterrichtung vollständig und rechtzeitig erfolgt – und trackt die Frist automatisch.

Der Unterrichtungsbogen muss alle Informationen enthalten, die der Betriebsrat benötigt, um die Maßnahme sachgemäß prüfen zu können: persönliche Daten des einzustellenden Mitarbeiters, Stellenbezeichnung und geplante Eingruppierung, vorgesehener Arbeitsplatz, Eintrittstermin, Art des Arbeitsverhältnisses (befristet / unbefristet) sowie die Bewerbungsunterlagen. HRflows generiert diesen Bogen automatisch auf Basis der aus dem HR-System übertragenen Daten.

Verweigert der Betriebsrat die Zustimmung, muss er dies innerhalb der Wochenfrist schriftlich unter Angabe von Gründen (§ 99 Abs. 2 BetrVG) tun. Der Arbeitgeber kann dann beim Arbeitsgericht die Ersetzung der Zustimmung beantragen (§ 99 Abs. 4). HRflows dokumentiert Zustimmungsverweigerung, Begründung und alle vorangegangenen Schritte lückenlos – als rechtssichere Grundlage für das arbeitsgerichtliche Verfahren.

Reagiert der Betriebsrat nicht innerhalb der Wochenfrist, gilt die Zustimmung gemäß § 99 Abs. 3 BetrVG als erteilt. HRflows dokumentiert den Fristablauf lückenlos und benachrichtigt HR automatisch. Der Nachweis der fristgerechten Unterrichtung ist in HRflows dauerhaft archiviert.

Für Leiharbeitnehmer gilt § 99 BetrVG im Entleiherbetrieb ebenfalls – die Einstellung des Leiharbeitnehmers im Betrieb ist mitbestimmungspflichtig. Bei freien Mitarbeitern kommt es auf die konkrete Ausgestaltung der Tätigkeit an. Im Zweifel empfehlen wir, arbeitsrechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen. HRflows unterstützt die Abwicklung aller mitbestimmungspflichtigen Einstellungen.

Ja. Im Business-Tarif können alle Personalmaßnahmen auch ohne automatischen Datensync in HRflows abgewickelt werden – die HR-Mitarbeiterin erfasst die Mitarbeiterdaten manuell direkt in HRflows. Alle Funktionen (Unterrichtungsbogen, Fristentracking, Übermittlung, Beschlussempfang, Archivierung) stehen vollständig zur Verfügung. Die HR-System-Integration ist der nächste Schritt zur maximalen Automatisierung.

Sehen Sie, wie eine
Einstellung in HRflows abläuft

In der 45-minütigen Produktdemo zeigen wir Ihnen live, wie eine Einstellung nach § 99 BetrVG in HRflows abläuft – vom automatischen Datensync bis zum archivierten Beschluss.

Schattenprozesse-Check

Wie viele dieser Aussagen treffen auf Ihre Beteiligungsverfahren zu?

In vielen Organisationen entstehen rund um Beteiligungsverfahren mit dem Betriebsrat unbemerkt zusätzliche Arbeitsschritte - sogenannte Schattenprozesse. Kreuzen Sie an, was auf Sie zutrifft, und erhalten Sie in wenigen Sekunden eine kurze Einschätzung.

0 von 5 ausgewählt
Erste Hinweise auf Schattenprozesse
2–3 Häkchen

Einige Ihrer Antworten deuten darauf hin, dass sich in Ihren Beteiligungsverfahren zusätzliche Arbeitsschritte etabliert haben. Das ist in vielen Unternehmen der Fall.

Im Praxis-Leitfaden erfahren Sie, welche Auswirkungen diese Abläufe haben und wie Sie sie Schritt für Schritt reduzieren können.

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Viele Hinweise auf Schattenprozesse
4–5 Häkchen

Ihre Antworten zeigen deutlich, dass rund um Ihre Beteiligungsverfahren zahlreiche zusätzliche Arbeitsschritte entstanden sind. Solche Schattenprozesse kosten Zeit, erschweren Vertretungen und erhöhen das Risiko, Fristen oder Informationen zu übersehen.

Der Praxis-Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie diese Abläufe sichtbar machen und Schritt für Schritt in einen klaren, rechtssicheren Prozess überführen.

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Ihre Beteiligungsverfahren wirken bereits gut strukturiert
0–1 Häkchen

Das ist eine gute Grundlage. Dennoch entwickeln sich Schattenprozesse oft schleichend und bleiben im Arbeitsalltag lange unbemerkt.

Unser Praxis-Leitfaden hilft Ihnen dabei, typische Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und bestehende Abläufe regelmäßig zu hinterfragen, bevor zusätzlicher Aufwand entsteht.

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